Berlin, Linden-Cabaret. Den Kopf mit den flammendroten Haaren leicht in den Nacken gelegt, eine Augenbraue spöttisch hochgezogen, zur schlichten Bluse den geliebten Herrenschlips – Claire Waldoff singt das Lied, das ihr meistgesungenes, ihr Erkennungslied wird - „Herrmann heest a“.


Kurt Tucholsky hat ihren Auftritt beschrieben: “Buttrig, quäkend und tugendsam singt sie erst eine Menge Dinge, ob und wie und wo – und auf einmal, über die bewegten Köpfe der lachenden Zuschauer und durch den Zigarrenrauch und den Lärm brüllt ihre Stimme andante: Hermann heest a… Sie singt, wie der berliner Spatz singt, unbekümmert, frech“


Mit den unvergesslichen Melodien der Waldoff und Texten von Kurt Tucholsky kreieren wir mit Witz und Esprit einen Theaterabend, eine Revue, eine Collage, ein Stück und vor allem eine Liebeserklärung an Claire, Kurt und das Berlin der 1920er Jahre.



Spieldauer ca. 2 Stunden inklusive Pause



Mitwirkende




Claire Waldoff - Janet Bens

Kurt Tucholsky - Herbert Müller


Klavier - Anna Nam Winkler/Petra Morper


Textfassung - Herbert Müller

Liedzusammenstellung - Janet Bens

Ausstattung - Ulrike Beckers



Pressestimmen




„Eine Liebeserklärung an das Berlin der 20er

Unter dem Titel ,Nach meene Beene is’ ja janz Berlin verrückt‘ entführen Janet Bens und Herbert Müller geistreich und charmant ins turbulente Leben der Hauptstadt mit dem aufregenden Nachtleben, Nobelbordells und unsittlichen Gestalten ,vom anderen Ufer‘. Die Schauspielerin und Sängerin Janet Bens ist als Berlinerin die ideale Besetzung für die berühmte Sängerin Claire Waldoff (1884-1957). Sie singt wie die Waldoff ganz ,unbekümmert und frech‘, mit Bubikopf, in schlichter weißer Bluse und Herrenschlips im Berliner Dialekt die unvergesslichen Melodien und erzählt zusammen mit Herbert Müller als kritischem Beobachter Kurt Tucholsky (1890-1935) Hintergrundgeschichten und Anekdoten aus der Welt des Theaters. Mit dem meist gesungenen Erkennungslied ,Hermann heest er‘ eröffnet Janet Bens den unterhaltsamen Abend im Bühnenbild von Ulrike Beckers, das die Atmosphäre des Vergnügungsviertels am Potsdamer Platz widerspiegelt, während die Pianistin Anna Nam-Winkler virtuos auf dem Flügel begleitet...“ (Münchner Merkur)


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„Berliner Charakterköpfe

...,Nach meene Beene is' ja janz Berlin verrückt‘ ist eine musikalisch-literarische Reverenz an die Sängerin Claire Waldoff sowie den scharfsinnigen und -züngigen Kurt Tucholsky. Dritter im Bunde dieser herausragenden Persönlichkeiten im irren Berlin der 1920er Jahre ist Heinrich Zille, der vor allem als sozialkritischer Karikaturist im Gedächtnis geblieben ist. Schlaglichtartig, gut verpackt in Lieder und Geschichten von und über Waldoff, Tucholsky und Zille beleuchten Bens und Müller die angeblich so goldenen Zwanziger... und immer einfühlsam begleitet von Anna Nam Winkler am Klavier. Was bleibt: Tucholsky und Waldoff sind ein echter Gewinn - übrigens nicht nur im Hoftheater Bergkirchen.“ (Süddeutsche Zeitung)


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Fotos

 

NACH MEENE BEENE IS JA JANZ BERLIN VERRÜCKT

Termine


Sa 5.1. um 20.00 Uhr

Do 10.1. um 20.00 Uhr

So 20.1. um 17.00 Uhr


Preis C

Ein musikalischer Abend mit Claire Waldoff und Kurt Tucholsky

SPIELZEIT 2018/2019