Vor 50 Jahren, am 25. Oktober 1961, war es soweit. Am Abend dieses Tages hob sich im Berliner Theater des Westens der Vorhang für die deutsche Erstaufführung des Broadway-Musicals „My Fair Lady“, und ein unbeschreiblicher Siegeszug bis heute begann auf allen Bühnen dieser Welt. Bereits fünf Jahre zuvor war es im New Yorker Mark Hellinger Theatre mit Julie Andrews und Rex Harrison in den Hauptrollen aus der Taufe gehoben worden.


Es ist kaum zu glauben, aber das Hoftheater spielt “My Fair Lady” - das Musical aller Musicals - und ist sicher damit eines der kleinsten „Nudelbretter“, auf denen dieses Stück gespielt werden darf und fast zwanzig Mitwirkenden unser bisher größtes Stück! Seit der Premiere im Dezember 2011 haben wir bereits 50 Vorstellungen spielen dürfen. Lassen Sie sich überraschen!


Erzählt wird die Geschichte des armen Londoner Blumenmädchens Eliza Doolittle. Sie wird gespielt und gesungen von Janet Bens, die in fast allen Inszenierungen unseres Theaters zu sehen ist und mit dem Musical "Edith Piaf" den bisher größten Erfolg im Hoftheater erzielte. Den eingefleischten Junggesellen Henry Higgins, der aus ihr eine Lady machen will, spielt Ansgar Wilk. Weltbekannte Melodien wie "Ich hätt getanzt heut Nacht", "Es grünt so grün" oder "Hei, heute Morgen mach´ ich Hochzeit" sorgen für einen vergnüglichen Theaterabend.



Für unsere fünf letzten Vorstellungen freuen wir uns besonders auf die Staatsschauspielerin Hildegard Krost in der Rolle der Mrs. Higgins, die diese Rolle bereits sehr erfolgreich am Staatsschauspiel Darmstadt spielte.



Spieldauer 2 Stunden und 45 Minuten inclusive Pause








Eliza Doolittle - Janet Bens

Henry Higgins - Ansgar Wilk

Oberst Pickering - Jürgen Füser

Alfred P. Doolittle - Herbert Müller

Mrs. Higgins - Hildegard Krost

Mrs. Pearce - Julia Rieblinger

Mrs. Hopkins - Julia Uttendorfer

Eine Blumenfrau - Verena Konietschke

Harry - Markus Muck

Mrs. Eynsford-Hill/Stubenmädchen - Katrin Frühinsfeld

Freddy Eynsford-Hill - Tobias Zeitz

Ein Blumenmädchen/Stubenmädchen - Susanna Morper

Mrs. Bennet, eine ärgerliche Frau - Gudrun Wilk

Zoltan Karpathy - Norbert Rogge

Königin von Transsylvanien - Katrin Frühinsfeld


Sopran - Annette Thomas

Tenor - Gerald Klein


Inszenierung - Herbert Müller

Ausstattung - Ulrike Beckers, Martin Beckers

Musikalische Leitung - Petra Morper

Choreografie - Verena Konietschke








„Sensationell: Das Hoftheater Bergkirchen zeigt auf seiner kleinen Bühne, dem ,Nudelbrett‘, wie es Herbert Müller nennt, mit seiner Inszenierung von ,My Fair Lady‘ nicht nur das erfolgreichste Musical überhaupt, sondern auch, wie hervorragend das Ensemble aufgestellt ist... Allein die Tatsache, dass 20 Akteure mitwirken, die auf der kleinen Fläche, manchmal auch vor der Bühne, spielen, singen und tanzen, verdient Beachtung. Zusätzlich zum Ensemble des Hoftheaters wurden Schauspieler und Sänger engagiert. Sie tauchen stilgerecht in das Londoner gesellschaftliche Leben des Jahres 1912 ein. Die Premierenbesucher sahen und staunten. Sie erlebten faszinierend und begeistert eine mit Geschick und Detailverliebtheit inszenierte Bühnenshow.

Im Mittelpunkt des Geschehens vollzieht die bezaubernde Janet Bens mit einer beeindruckenden Leichtigkeit, als großartige Sängerin und Schauspielerin, den Wandel des Blumenmädchens Eliza Doolittle zur feinen Lady. Und sie erlangt dabei ihre innere Freiheit. Für Janet Bens ist das die lang ersehnte Traumrolle. Ihr zur Seite stehen mit Ansgar Wilk (Professor Henry Higgins) und Thomas Streipert (Oberst Pickering) zwei vertraute Kollegen, die auch hier - wie schon in vielen Stücken mit ihr- brilliert haben.

Die mühevolle Umformung der Rinnsteinpflanze, den Probeauftritt in Ascot und das perfekte Endergebnis einer wahren Lady und den Aufstieg des Müllkutschers Alfred P. Doolittle, der sich nebenbei vollzieht, ist die Geschichte des wohl beliebtesten Musicals. Und das Hoftheater bleibt dem Publikum nichts schuldig...“ (Münchner Merkur)



„Bezaubernd und berührend

...Herbert Müller hat ... aus dem fröhlichen Mix von Profis und Laiendarstellern ein in sich geschlossenes Ensemble gemacht, das in jeder Szene überzeugt.

Das sparsame schwarz-weiß dominierte Bühnenbild von Martin Beckers, die kontrastierenden, farbenfrohen Kostüme und bombastischen Hüte von Ulrike Beckers liefern den Rahmen für den verbal und singend ausgefochtenen Zweikampf des hochnäsigen, Menschen verachtenden, phlegmatischen Henry Higgins mit Eliza. Oberst Pickering ist der teilnahmsvolle Beobachter. Die viktorianisch-strenge Haushälterin (Julia Götz), und eine jede Großfürstin in Habitus und Gestus locker in den Schatten stellende Professorenmutter (Ulrike Beckers) greifen auf ihre hinreißend snobistische Art ein.

Ansgar Wilk ist ein herrlich verschrobener Higgins, er hat nie besser gespielt. Jedes Wort, jeder Blick, jede Geste sitzen. Janet Bens geht in ihrer Traumrolle auf. Sie singt und spielt einen wahren Entwicklungsroman - von der Göre zur Frau, die ihr altes Leben und ihren ausgebufften Vater Alfred P. Doolittle (Herbert Müller als Lebenskünstler par excellence) hinter sich lässt....

Die drei Hauptdarsteller sind brilliant. Doch ebenso glänzend sind die Nebenrollen besetzt.... Kein Wunder, dass die Zuschauer angesichts dieser in jeder Hinsicht gelungenen ,My Fair Lady‘ begeistert summen: ,Ich hätt‘ getanzt heut Nacht`.“ (Süddeutsche Zeitung)



MY FAIR LADY

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Musical von Frederick Loewe


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