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Sommertheater 2011

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Der Diener zweier Herren
Musical nach der Komödie des Carlo Goldoni


Premiere 2. Juli 2011, 20.00 Uhr

Das Musical aus dem Sommer 2011 ist noch einmal im Hoftheaer Bergkirchen zu erleben!
Es ist einer der brilliantesten Komödien der Weltliteratur - Carlo Goldonis "Der Diener zweier Herren". Arlecchino und Colombina, die beiden bekanntesten Hanswurste der italienischen Commedia dell´arte, betreiben hier eine Locanda. In ihrem Gasthaus mieten sich zwei aufgeregte Gäste ein: der stets sich vor Leuten versteckende Florindo und die als Mann verkleidete Beatrice. Der alte Truffaldino ist, ohne dass sie es wissen dürfen, beider Diener. 

Kaum haben Arlecchino und Colombina durch Witz und List in Erfahrung gebracht, worum es sich bei den etwas merkwürdigen Gästen handelt, nämlich um ein Liebespaar, das sich seit Jahren sucht, bringen sie ihren Hanswurst-Kollegen Truffaldino in ärgste Bedrängnisse: sie setzen eine wüste Story in Gang, in der sie in ständig wechselnder Verkleidung den Diener und seine „Herren“ so in Verwirrung bringen, dass keiner mehr weiß, wie er selbst sich nennt. Und Truffaldino muss eines vor allem verhindern: dass sich seine Brötchengeber sehen - doch nichts anderes wünschen sie sehnlichst herbei... 


Spieldauer ca. 2 Stunden und 30 Minuten incl. Pause

Truffaldino - Herbert Müller 
Beatrice - Janet Bens
Florindo - Ansgar Wilk
Colombina - Ute Henryke Büttner/Susanne Biller
Arlecchino - Thomas Streipert


Musikalische Leitung - Petra Morper
Inszenierung - Herbert Müller
Ausstattung - Ulrike Beckers


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Mitwirkende


„Bühnenspaß mit Musik
Sommertheater. Das Wort weckt Erwartungen. Fröhlich soll es zugehen, leicht, beschwingt, auch ein wenig prickelnd. Carlo Goldoni und seine unsterbliche Komödie ,Der Diener zweier Herren‘ erfüllen diese Voraussetzungen eigentlich schon perfekt - eigentlich. Denn wenn sich Herbert Müller, Prinzipal des Hoftheater Bergkirchen, an die Bearbeitung dieses 1746 uraufgeführten Klassiker der Commedia dell`Arte macht, darf man auf einige Überraschungen gespannt sein. Zu Recht, wie sich am Samstag bei der Premiere zeigen sollte. Müller hatte eine Übersetzung von Horst Alexander Stelter ausgesucht, die dieser seinerzeit eigens auf den unvergessenen Schauspieler Hans Clarin zugeschnitten hatte. Eine gute Wahl, denn die ganz eigenen Wortspielereien sind an sich schon so urkomisch und so modern, dass beste Stimmung beim Publikum garantiert ist.
Doch was wäre ein Hoftheater-Sommer ohne Musik?...Melodien aus Musicals und Operetten, mit neuen, spritzigen Texten versehen, waren die passenden Höhe- und auch Ruhepunkte einer turbulenten Inszenierung. Für die hat Ulrike Beckers das ganze Hoftheater in eine venezianische Locanda verwandelt, hat durch viele Umbauten dem Theaterraum mit der offenen Bühne eine ungeahnte Weite gegeben. Und den Darstellern Platz für rasante Auf- und Abgänge, für artistische Einlagen und Interaktion mit dem Publikum geschaffen...“ (Süddeutsche Zeitung)


„Mitreißend wie Bella Venezia
...Herbert Müller entführt mit seinem Ensemble mit einer sehenswerten hochprofessionellen Aufführung in alte Zeiten nach ,Bella Venezia‘. Ulrike Beckers hat mit der Umgestaltung des Hoftheaters ein räumliches Meisterwerk vollbracht und eine venezianische Locanda mit heimeligem Flair gezaubert. Das Premierenpublikum war hingerissen von dem Ideenreichtum und der bestechenden Leistung der Darsteller, die singend und tanzend agieren... Aus Liebesgeschichten, geschäftlichen Interessen, menschlichen Stärken und Schwächen ergeben sich die zahlreichen Verwicklungen...Das Publikum war begeistert, es applaudierte minutenlang...“ (Dachauer Nachrichten)

Fotos Ulrike Beckers

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